Redeangst als Führungskraft: ruhig bleiben, wenn alle zuschauen
Redeangst als Führungskraft kommt auch bei sehr erfahrenen Managerinnen, Managern und Geschäftsführern vor und ist kein Zeichen fehlender Eignung. Mit der Rolle wächst die Fallhöhe: Vorstand, Belegschaft und Kunden erwarten Klarheit. NEOP trainiert genau diese Situationen, vertraulich im Einzelcoaching oder an einem Trainingstag, online und in Hannover.
Erstgespräch: 15 Minuten · kostenlos · vertraulich
- Vor Vorstand und Aufsichtsrat
- Auf der Betriebsversammlung
- In der Krisenkommunikation
- Im ersten Meeting als neue Führungskraft
Was du sagst, wenn die kritische Frage kommt
Unter Druck greifen viele zu Rechtfertigungen. Souveräner wirken kurze, klare Sätze. Schalte zwischen beiden Fassungen um.
Kritische Nachfrage im Vorstand
Unter DruckÄhm, also, das müsste ich jetzt nochmal genau nachschauen, da spielen verschiedene Faktoren rein …
SouveränGute Frage. Die genaue Zahl liefere ich bis morgen. Die Richtung ist klar: Wir liegen im Plan.
Ehrlich sagen, was du gerade nicht weißt, und sofort zeigen, was du weißt.
Unruhe auf der Betriebsversammlung
Unter DruckIch weiß, das ist für alle gerade schwierig, und ich kann verstehen, wenn …
SouveränIch sage euch heute drei Dinge: was sich ändert, was bleibt und wann ihr mehr erfahrt.
Eine angekündigte Struktur gibt dem Raum Halt. Und dir selbst auch.
Blackout mitten im Satz
Unter DruckEntschuldigung, jetzt habe ich den Faden verloren, Moment …
SouveränIch fasse kurz zusammen, wo wir stehen.
Zusammenfassen kauft Zeit und wirkt wie Führung, nicht wie Panik.
Erstes Meeting als neue Führungskraft
Unter DruckIch bin ja noch neu und will jetzt auch gar nicht alles umkrempeln …
SouveränIch freue mich auf die Arbeit mit euch. In den ersten Wochen will ich vor allem zuhören. Danach sage ich euch, was ich vorhabe.
Bescheidenheit ja, Selbstverkleinerung nein.
Niemand muss wissen, dass du trainierst
Viele Führungskräfte sprechen mit niemandem über ihre Anspannung. Nicht mit dem Team, nicht mit der Geschäftsführung, oft nicht einmal zu Hause. Das ist verständlich, denn von ihnen wird Souveränität erwartet.
Deshalb arbeiten wir mit Führungskräften meist im Einzelcoaching: vertraulich, an echten Anlässen und in deinem Tempo. Du bringst die nächste Präsentation vor dem Vorstand mit, wir bereiten sie gemeinsam vor, und du berichtest danach, wie es lief.
- Vertraulich: Einzelcoaching statt Gruppenseminar, auf Wunsch komplett online.
- Konkret: Wir arbeiten an deinen echten Terminen, nicht an Übungsthemen.
- Unkompliziert: Die Rechnung kann an deinen Arbeitgeber gehen.
In fünf Schritten zum Vorstandstermin
Souveränität vor einem Gremium entsteht vor allem in der Vorbereitung. So gehst du einen schwierigen Auftritt an.
Botschaft in einem Satz
Formuliere, was das Gremium am Ende entscheiden oder wissen soll. Passt es nicht in einen Satz, ist es noch nicht klar genug.
Die drei kritischsten Fragen
Schreib auf, welche Fragen du am wenigsten hören willst. Bereite für jede eine Antwort mit höchstens drei Sätzen vor.
Laut proben
Halte den Termin mindestens zweimal laut, einmal davon vor einer Vertrauensperson oder vor der Kamera. Achte besonders auf die ersten 30 Sekunden.
Körper vorbereiten
Plan vor dem Termin fünf ruhige Minuten ein: bewegen, lange ausatmen, ein Glas Wasser. Keine Mails mehr in letzter Minute.
Nachbereiten
Notier direkt danach, was gut lief und was du beim nächsten Mal anders machst. So wird jeder Termin zum Training.
Wie wir Führungskräfte begleiten
Für einen konkreten Termin, für deine Rolle über Monate oder für echte Routine vor großem Publikum.
Was Führungskräfte fragen, bevor sie vorne stehen
Ehrliche Antworten aus der Arbeit mit Führungskräften und Geschäftsführungen. Auch wenn du nie bei uns buchst.
Ja. Auch Führungskräfte mit langer Erfahrung kennen Anspannung vor wichtigen Auftritten, vor allem, wenn viel auf dem Spiel steht oder die Rolle neu ist. Selten wird darüber gesprochen, weil Souveränität erwartet wird. Entscheidend ist nicht, ob du aufgeregt bist, sondern ob die Aufregung deine Botschaft verdrängt oder du sie steuern kannst.
Souveränität entsteht vor allem durch Tempo, Pausen und Klarheit. Sprich langsamer, als es sich richtig anfühlt, setz nach Kernaussagen Pausen und halte Sätze kurz. Steh fest, statt hin und her zu laufen. Das Publikum sieht deine Ruhe von außen, nicht deinen Puls von innen. Die Lücke zwischen Gefühl und Wirkung ist meist größer, als du glaubst.
Nicht entschuldigen, sondern zusammenfassen. Ein Satz wie: Ich fasse kurz zusammen, wo wir stehen, gibt dir Zeit und wirkt wie Führung. Dann ein Blick in deine Unterlagen und weiter mit dem nächsten Punkt. Ein Blackout fällt dem Gremium meist erst auf, wenn du ihn selbst kommentierst.
Mit einer klaren Struktur, die du am Anfang ankündigst, zum Beispiel: was sich ändert, was bleibt, wie es weitergeht. Sprich die Rede mehrmals laut und mindestens einmal im echten oder einem ähnlichen Raum. Plane Antworten auf die drei unangenehmsten Fragen. Und formuliere einen Schlusssatz, den du auswendig kannst.
Zuerst: In dieser Phase ist sie nicht ungewöhnlich, weil sich die Rolle verändert, nicht deine Kompetenz. Gestern warst du Teil der Gruppe, heute erwartet sie Richtung von dir. Hilfreich sind kurze, gut vorbereitete Auftritte in den ersten Wochen, etwa ein klares Start-Statement im Teammeeting. Jeder gelungene Auftritt verändert die Erwartung, mit der dein Körper in den nächsten geht.
Viel weniger, als du denkst. Die Psychologen Kenneth Savitsky und Thomas Gilovich haben 2003 gezeigt, dass Menschen überschätzen, wie sichtbar ihre Nervosität für andere ist. Sie nennen das Illusion der Transparenz. Was das Team wahrnimmt, sind vor allem Tempo, Blickkontakt und Klarheit. Daran kannst du arbeiten, auch wenn die Aufregung bleibt.
Für eine wichtige Präsentation vor Geschäftsführung oder Kunden reichen meist zwei Wochen, wenn du in dieser Zeit drei- bis viermal laut übst. Wichtiger als die Dauer ist die Art: laut sprechen statt still lesen, mit Feedback statt allein. Für einen Termin in drei Tagen ist ein intensiver Trainingstag oft die beste Wahl.
Für die meisten Anlässe nicht. Ein vollständiges Manuskript verführt zum Ablesen, und das kostet Blickkontakt und Glaubwürdigkeit. Besser sind Stichworte mit wörtlich ausformuliertem Anfang und Schluss. Ausnahme sind rechtlich heikle Aussagen, etwa bei Krisen oder Personalmaßnahmen. Diese Passagen formulierst du wörtlich und liest sie bewusst vor.
Ein Rhetorikseminar arbeitet in der Gruppe an allgemeinen Techniken. Ein Coaching für Führungskräfte arbeitet vertraulich an deinen echten Anlässen: der Vorstandspräsentation nächste Woche, der Betriebsversammlung im Herbst, dem schwierigen Kundentermin. Du übst genau das, was ansteht, und bekommst Feedback auf deine Wirkung, nicht auf ein Übungsthema.
Nein. Gute Rednerinnen und Redner sind fast immer geübt, nicht geboren. Wer ruhig und klar spricht, hat das meist durch viele Auftritte gelernt, oft mit Rückschlägen. Für Führungskräfte heißt das: Sicherheit vor Publikum ist eine Fähigkeit wie Budgetplanung. Sie wächst mit Übung, Feedback und Zeit.
Ja. Was du im Coaching erzählst, bleibt dort. Auch wenn dein Arbeitgeber die Rechnung übernimmt, besprechen wir Inhalte nur mit dir. Die Sitzungen finden online oder in der NEOP Academy in Hannover statt.
Ja, die Rechnung kann direkt an deinen Arbeitgeber gehen. Viele Unternehmen behandeln ein Kommunikationscoaching als Weiterbildung. Im Erstgespräch klären wir, welche Angaben deine Personalabteilung dafür braucht.
Malena Gahr
Geschäftsführerin
Natalie Bertram
Strategiegespräche
Ein vertrauliches Gespräch, 15 Minuten
Erzähl uns, welcher Auftritt ansteht: Vorstand, Betriebsversammlung, Kundentermin. Malena oder Natalie besprechen mit dir, welcher Weg passt. Was du erzählst, bleibt bei uns.
Lieber anrufen? 0800 / 88 111 80
- 15 Minuten, kostenlos und unverbindlich, am Telefon oder per Video
- Ehrliche Einschätzung, welcher Weg zu dir passt, auch wenn es keiner von unseren ist
- Rechnung an deinen Arbeitgeber möglich